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 Vegetarismus/Veganismus (+diverse Subkulturen)

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Mei Li
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BeitragThema: Vegetarismus/Veganismus (+diverse Subkulturen)   So März 17, 2013 4:28 am

Eines vorweg: Niemand muss sich für irgendetwas, was er tut, rechtfertigen (das wäre ja noch schöner); es geht lediglich um eine simple Diskussion, wie immer. =)

Was haltet ihr von diesem Thema?
Ich persönlich esse kein Fleisch; das liegt jetzt aber nicht unbedingt daran, dass ich unendlich tierlieb wäre oder so - es hat sich einfach so ergeben. Find's aber absolut schrecklich, dass viele Vegetarier sich für etwas Besseres halten und "Fleischesser" (was ja allein schon etwas abwertend klingt) grundsätzlich verurteilen. Der Mensch steht nunmal am Ende der Nahrungskette; Fleisch zu essen, ist grunsätzlich erst einmal jedermanns gutes Recht und niemand sollte dafür verurteilt werden.

Eine weitere Sache, die ich nicht verstehen kann: Vegetarier, die trotzdem Fisch essen. Irgendwie ist das für mich nicht nachvollziehbar. Ich denke schon seit einer Weile darüber nach, was Menschen dazu veranlassen könnte; vielleicht weiß hier ja jemand mehr drüber?
Ich meine, Fische sind auch Tiere und somit nicht weniger wert als Rinder oder Schweine.
Das leitet mich gleich über zum nächsten Punkt: Selektion in "süße" und "nicht süße" Tiere. Warum haben Menschen mehr Mitleid mit Pferden (siehe Pferdefleischskandal) als mit Schweinen? Versteht mich nicht falsch; ich verstehe es absolut, wenn jemand beispielsweise keine Schafe essen mag, weil diese ihm nicht schmecken; oder wenn jemand keine Tintenfische essen mag, weil er sie glibberig findet. Aber ich finde es problematisch, Rinder gewissenlos zu essen, Pferde hingegen als "dafür zu niedlich" zu betrachten.
Etwas ganz Anderes ist das natürlich bei Hunden und Katzen, deren Verzehr hierzulande ganz klar verboten ist.

Veganismus. Jedem das Seine, sag ich mal. Ich seh den Sinn nicht so ganz darin, auf Tierprodukte im Allgemeinen zu verzichten. Wenn ich ein Ei esse, schadet das dem Huhn herzlich wenig, qua gar nicht.
Allerdings sehe ich durchaus ein, dass das in der heutigen Zeit relativ aktuell ist; Tiere werden oft genug alles Andere als artgerecht gehalten, weswegen das Trinken von Milch durchaus schon problematisch sein kann. Ich trink sowieso aufgrund von Ekel allerdings keine Milch.
Ich respektiere jedenfalls Leute, die sich so ernähren, keine Frage. Und ich finde, man sollte es ihnen schon etwas leichter machen. Es ist ziemlich schwer, sich vegan zu ernähren, und eklig noch dazu. Noch einmal: Jedem das Seine. Aber ich finde das ganze Sojazeug grauenhaft, schmeckt mir einfach zu künstlich. Und wie gesagt: wenn ich ein Ei esse, bringt das kein Huhn der Welt um. Nur mal als Beispiel.

Was ich nun wiederum gar nicht verstehen kann, sind diverse Subkulturen, die sich nur von Fallobst ernähren. Der Gedanke mag vielleicht irgendwann mal gut gemeint gewesen sein, aber diese Lebensweise entbehrt leider jeglichen Sinn, wie ich finde. Kann auch echt nicht gesund sein, nur faule, datschige Äpfel zu essen. Aber hey, jedem das Seine!

Nun zu euch; was sagt ihr? =)

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Mym

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BeitragThema: Re: Vegetarismus/Veganismus (+diverse Subkulturen)   So März 17, 2013 5:17 am

Vorweg erst einmal, wie es hier auch schon oft genug angesprochen wurde: Jedem das seine.

Zu deinem Pferdefleischskandal: weswegen dies einige "verweigern" liegt wohl mit daran, das die heutigen Pferde in erster Linie "Haustiere" sind und: Wer ist schon gerne sein Haustier oder einen möglichen verwandten von diesem? Es wird in dieser Hinsicht genauso wie Hund und Katz gehandelt.
Nur viele vergessen dabei, das das Pferd früher durchaus auch zum Verzehr geschlachtet und auch verspeist wurde. Und sei es in besonders harten Wintern gewesen, wenn es mögliche Rinder bereits erwischt hatte und nicht die Möglichkeiten bestehen, auf die Jagd zu gehen. Na ja, jedenfalls das meine Denken. Ich würde sogar mal behaupten, ich würde es zumindest mal "probieren" wollen :3
Und ja, um direkt einmal kein schlechtes Licht auf mich zu werfen: wir haben selbst Pferde, die bestimmt nicht im Kochtopf landen werden. =)

Zum eigentlichen: Einige werden dadurch sehr arrogant, das ist richtig. Sehr richtig. Aber auch einige "Fleischesser" sind es. Das gibt es überall und jeder macht sich so gesehen gegenseitig "fertig"
Was jetzt richtig ist und was nicht, vermag ich dabei nicht zu sagen. Ich selbst esse Fleisch - zwar auch nicht wirklich gerne, aber ich tu es meinem Vater zur Liebe, da er dies meistens mitbringt und es auch kocht.
Ich kenne so jetzt auch keinen reinen Veganer, weswegen ich zum Thema selbst (wo ich schon weider das Gefühl habe, ich treffe es nicht) nicht viel sagen kann.
Um es einmal zumindest auszudrücken würde ich behaupten: Gegenseitiger Respekt ist schon angebracht. Sprich: Man geht mit seinem oder seiner Bekannten in ein Restaurant. Wenn man weiß, das das Gegenüber Fleischgerichte nicht so wirklich mag, sollte man vielleicht einmal verzichten und sich nicht direkt ein blutiges Steak bestellen und jenen Bekannten dafür verspotten weil er sich vielleicht einen Salatteller bestellt hat.

An sich weiß ich aber auch nicht, was ich von jenen halten soll, die vielleicht sagen, sie rühren kein Fleisch an, tun es aber trotzdem. Und sei es Fisch - was ohnehin irgendwie als "kein" Fleisch angesehen wird bei den meisten. Was .. wiederum auch total hirnrissig ist. Es widerspricht sich irgendwie. Ganz so wie bei Mei es schon angesprochen hatte. oO
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Mei Li
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BeitragThema: Re: Vegetarismus/Veganismus (+diverse Subkulturen)   So März 17, 2013 5:27 am

Zu der Sache mit den Fischen; hab als mal gehört, das habe religiöse Gründe, Genaueres weiß ich leider nicht.

Das mit den Pferden klingt so weit schon plausibel. Nur sind Pferde im eigentlichen Sinne keine Haustiere, zumindest nicht mehr oder weniger, als Rinder oder Schweine es sind. Ob man sie süß findet, ist natürlich Geschmackssache. Pferdefleisch soll übrigens tatsächlich süßlich schmecken, hab ich gehört. xD
Wie schon angesprochen, das Schlachten und Verzehren von Hunden, Katzen und Affen ist in Deutschland verboten. Bei den Affen rührt's wohl von der Verwandtschaft zum Menschen her; bei Hunden und Katzen... tja, weil's Haustiere sind? Aber das sind Schweine in gewissem Sinne auch. Schwieriges Thema. Die Frage ist auch, inwieweit das Gesetz sinnvoll ist. Ich glaube nicht, dass viele Leute heutzutage freiwillig gern Hunde oder Katzen essen würden. In der Nachkriegszeit wurden Katzen allerdings in vielen Dörfern ganz gern mal gegessen. Billig und leicht zu beschaffen.^^'

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