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 Lebensmittelskandale

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Mei Li
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BeitragThema: Lebensmittelskandale   Fr März 15, 2013 11:23 am

Ich eröffne den Thread mal mit einem schönen Zitat:
Zitat :
Es ist erst März und wir haben schon drei Lebensmittelskandale!

Die da wären: der Pferdefleischskandal; der Bio-Eier-Skandal; der Maisfutter-Skandal
Zur Aufklärung für alle, die in letzter Zeit gehörig was verpasst haben =) :

-In diversen Tiefkühllasagnen von Discountern wurde statt des auf der Packung angekündigten Rindfleischs Pferdefleisch gefunden. Dieses stammte aus Rumänien und gelangte über den Umweg Frankreich in viele Länder Europas. Obwohl das Pferdefleisch, wie Untersuchungen ergaben, für Menschen keine schädlichen Medikamente u.Ä. enthält, war die Haltung der Tiere alles Andere als artgerecht qua illegal. Sämtliche Lasagnen wurden aus dem Sortiment genommen; es kam der Vorschlag auf, sie an Bedürftige zu verteilen - dieser wurde jedoch mit Empörung bedacht und abgelehnt, sämtliche Lasagnen wurden in den Müll geworfen.
Allseits gab es große Empörung, Stimmen wurden laut. "Die armen Pferde" etc.

-In zahlreichen Bundesländern, allen voran Niedersachsen, wurden falsch deklarierte Bio-Eier entdeckt, das Ganze wurde zu einem weiteren Skandal breit getreten. Wie jeder weiß, sind Bio-Eier ein gutes Stück teurer als "normale" Eier; diese hier waren aber de facto keine Bio-Eier, wurden aber als solche bezeichnet und teuer verkauft.

-In Maisfutter, das an Kühe verfüttert wurde, wurden krebserregende Stoffe festgestellt, die angeblich dadurch auch in die Milch gelangt sein sollten. Das Ganze wurde einige Tage später allerdings wieder zurückgenommen - aber wer weiß?


Nun seid ihr gefragt! Was sagt ihr zu den ganzen Skandalen? Steht ihr drüber, ärgert ihr euch?

Mein Senf:

-Ich verstehe, dass man nicht damit einverstanden ist, etwas serviert zu bekommen, was man nicht kaufen wollte, klare Sache. Was ich nicht verstehen kann, ist das "Argument" "Buhu, die armen Pferde!" - ehrlich, warum haben Menschen mit einem Pferd mehr Mitleid als mit einem Rind?
Das Pferdefleisch war, wie Untersuchungen zeigten, für Menschen unbedenklich. Warum es also nicht umetikettiert und weiter verkauft wurde, ist mir ein Rätsel. Ich kenne viele Leute, denen es egal gewesen wäre und die es trotzdem gegessen hätten. So wurden mal wieder Tonnen von Lebensmitteln einfach weggeschmissen, was wirklich nicht sein muss.
Ganz ehrlich - in so einer tomatensoßenverseuchten Lasagne schmeckt man doch eh nicht mehr raus, was drin ist. Und wer sich für 'nen Euro eine Tiefkühllasagne in die Mikrowelle schiebt, kann doch nicht ernsthaft noch hohe Ansprüche stellen? Glauben die Menschen ernsthaft, dass in den richtig deklarierten Lasagnen hochwertiges Rindfleisch drin ist? Niemals!
Ich persönlich stehe über dem Skandal, da ich kein Fleisch esse, aber die Ansichten mancher Leute zu diesem Thema erschrecken mich doch sehr, weshalb ich mich mehr damit befasst habe.

-Auch hier stehe ich absolut drüber, da ich ohnehin nie Bio-Eier gekauft habe. Der Grund ist einfach: Sie sind teurer und zu allem Überfluss nicht einmal besser; das wusste ich bereits vor diesem Skandal. Ich habe früher einige Male Bio-Eier ausprobiert.
Zur Randinfo für alle, die nicht backen oder sich sonstwie mit Eiern auseinandersetzen müssen: Ob ein Ei frisch ist, erkennt man beim Kochen oder beim Aufschlagen.
Kochen: Liegt das Ei am Boden, ist es ganz frisch; schwebt es, ist es relativ frisch, jedenfalls noch essbar; schwimmt es an der Oberfläche, ist es faul.
Aufschlagen: Das Ei muss beim Aufschlagen schön zusammenhalten, mit einem schönen runden Eigelb in der Mitte. Läuft es direkt auseinander, ist es schon nicht mehr so gut.
Inzwischen kaufe ich Eier sowieso in der Region, wo ich die Leute kenne und genau weiß, wie die Hühner leben. Aber früher hatte ich auch mit normalen Eiern aus dem Supermarkt nie Probleme. Bio-Eier hingegen fielen mir jedes einzelne Mal beim Aufschlagen negativ auf; sie liefen sofort auseinander, das Eigelb war blassgelb und alles andere als schön.
Insofern wundert mich dieser "Skandal" (was ich daher übertrieben bezeichnet finde) nicht wirklich. Es ist doch offensichtlich; der Stempel verrät angeblich, wo das Ei her kommt, aber niemand kontrolliert, ob die Höfe richtig stempeln. Und wieso? Weil solche Großbetriebe grundsätzlich unterstützt werden, wohingegen regionale Kleinbauern systematisch fertig gemacht werden.
Wie können wir dem entgegen gehen? Eigentlich nur, indem wir alle auf solche regionalen Kleinbauern zurückgreifen. Dann bezahl ich eben 2,80 statt 2,50 für die Eier - na und? Wenigstens weiß ich dafür haargenau, was ich auf dem Teller habe!

-Zum Dritten kann ich nun zugegebenermaßen nicht allzu viel sagen. Ich krieg schon Ekelgefühle, wenn ich Milch nur sehe, insofern betrifft mich auch das nicht. Ich kenne aber, wie erwähnt, regionale Kleinbauern, die auch Rinder halten und die dazu meinten, dass Maisfutter zwar in der Anschaffung sehr billig, dafür aber auch alles Andere als gut sei, weswegen sie selbst es auch nicht verwenden.

Kurz zusammengefasst: Es geht nur noch ums Geld und das ist ätzend. >__>

Nun, nach diesem Hammerpost (den hoffentlich irgendwer liest =) ) hoffe ich auf eine spannende Diskussion!

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Das Labyrinth des Zweifels
Musste ich so lang durchwandern,
Es waren Träume eines Fremden -
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